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Namibia - www.grnnet.gov.na

Reiseverlauf - 20 Tage

Tag 1: Ankunft in Namibia – Hotel Pension Onganga DBB      ca. 50 km

Begrüßung der Reiseteilnehmer am Internationalen Flughafen Windhuk durch unsere deutschsprachige Reiseleitung. Am Flughafen bietet sich die erste Gelegenheit zum Geldwechsel. Transfer in die 42 km entfernte Hauptstadt, Windhuk.

Einchecken in der Hotel Pension Onganga. Anschließend Reiseinformation durch unsere Reiseleitung. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können sich am „pension-eignen“ Schwimmbad vom Flug erholen oder auf eigener Regie eine kleine Schnuppertour in den Stadtkern Windhuks unternehmen.

Windhuk ist mit knapp 400.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650 Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.

Als Abendessen gibt es Buffet im typisch afrikanischen “Dunes Restaurant” des Kalahari Sands Hotel mit ihrem Reiseführer.

Übernachtung und Frühstück in der Hotel Pension Onganga

 

Tag 2: Windhuk – Kalahari Anib Lodge DBB  ca. 350 km

Nach einem gemütlichen Frühstück - Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt. 

Besucht werden die Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhuk und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe - Katutura. Außerdem fahren wir über die „Prachtstraße“ Windhuks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße).

Nach der Stadtrundfahrt haben sie eine weitere Möglichkeit Geld zu wechseln.

Ein kleiner Imbiss empfiehlt sich auch noch vor dem wir Windhuk verlassen.

Am späten Vormittag Fahrt über Rehoboth Richtung Mariental.

Rehoboth:

Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth durch eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19.Jh. vom Kapland zum Oranjefluß.

Auf der Anib Lodge angekommen, gibt es am späten Nachmittag eine Sun-downer Tour in der Kalahari Wüste (inkl. Getränke)

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Kalahari Anib.

 

Tag 3: Köcherbaumwald, Fish river Canyon - Canon Roadhouse DBB ca.130km

Nach einem zeitigen Frühstück geht es in Richtung Keetmanshoop. Vorher jedoch besuchen wir den Köcherbaumwald, Giants Playgrounds (Spielplatz für Riesen) und haben hier auch die Möglichkeit zahme Geparden und Wildschweine zu sehen. Keetmanshoop ist unsere nächste Station.

Der Köcherbaum – oder „Kokerboom“ in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich exzellent an die extremen Umweltbedingungen an. Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis zu 300 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da sich Stamm und Äste leicht aushöhlen lassen, wurden sie von den einst hier lebenden Buschmännern als Köcher für ihre Pfeile benutzt.

Anschließend geht die Fahrt weiter über Keetmanshoop mit Stop bei der Missionskirche und dem Kaiserlichen Postamt, Richtung Fish River Canyon, dem zweitgrößten Canyon der Welt und eines der bedeutendsten Naturdenkmäler des afrikanischen Kontinents. Die bis zu 550m tiefe Schlucht eröffnet den Blick zum meist trockenen Flussbett des Fish Riviers. Spektakulär sind hier die Sonnenauf- oder Untergänge. Anschließend geht es zum Canon Roadhouse

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Canon Roadhouse.

 

Tag 4: Aus, Lüderitz Nest Hotel DBB      ca. 260 km

Nach dem Frühstück fahren wir westwärts nach Aus. Dort besuchen wir das Alte Bahnhofsgebäude und das Internierungslager der deutschen Schutztruppen. Dann erleben wir die Wüstenlandschaft, die Heimat der Wildpferde Namibias und fahren durch das Diamanten Sperrgebiet hinunter zur Küste, bis Sie im Dunst des Küstennebels, die kleine Hafenstadt, Lüderitz vor sich liegen sehen.

Nach Ankunft in Lüderitzbucht – Stadtrundfahrt / gang. Hier haben sie eine weitere Möglichkeit Geld zu wechseln.

Mit Lüderitz fing die Kolonialgeschichte des deutschen Schutzgebietes an. die Mutterstadt des ehemaligen Südwest am Atlantik

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Nest Hotel

 

Tag 5: Lüderitz – Kolmanskop Lüderitz Nest Hotel DBB          ca. 40 km

Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir die Geisterstadt Kolmanskop ca. 10 km außerhalb Lüderitz. Hier machen wir eine geführte Tour durch die heute verlassene, im Wüstensand versinkende "Geisterstadt". Der Nachmittag steht den Reiseteilnehmern zur freien Verfügung. Hier bietet sich ein Stadtbummel an. (Fragen Sie ihren Reiseleiter für mehr Info)

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Nest Hotel

 

Tag 6: Schloss Duwisib - Desert Homestead DBB     ca. 220 km

Wir lassen die Stadt in südwestlicher Richtung hinter uns und fahren in die Wüste, wo wir wiederum über Aus und dann über Helmeringhausen fahren. Ein weiteres Highlight lassen wir uns nicht entgehen:

Der Besuch des Schloss Duwisib. Es besteht aus rotem Sandstein und wurde 1909 vom legendären Baron von Wolf für seine amerikanische Frau Jayta gebaut. Viel Material wurde damals extra von Deutschland nach Namibia geschifft. Noch heute können Antiquitäten und originale Möbelstücke bestaunt werden. Ankunft in der Desert Homestead Lodge am späten Nachmittag.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Desert Homestead

 

Tag 7: Sossusvlei – Sesriem Canyon, Versteinerte Dünen   ca. 170 km

Nach einem zeitigen Frühstück geht es zu den roten Dünen des Sossusvlei. Die letzten 5 km in das Vlei legen Sie in einem offenen Geländewagen zurück.

Das Sossusvlei ist eine große, abflusslose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluss genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und lässt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste.

Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluß ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück.

Anschließend fahren Sie zur Namib Desert Lodge.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Namib Desert Lodge

 

Tag 8: Solitaire - Swakopmund Alte Brücke DBB   ca. 260 km

Nach dem Frühstück fahren wir westwärts durch den Namib Naukluft Park hinunter zur Küste. Die Fahrt geht über zwei Pässe, den Ghaub und den spektakulären Kuiseb Pass mit bizarren Felsformationen. Weiter durch die endlose Steinwüste der Vornamib, bis Sie im Dunst des Küstennebels, die kleine Hafenstadt vor sich liegen sehen.

Walvis Bay ist der einzige gut ausgebaute Hafen an der namibischen Küste. Obwohl Namibia 1990 die Unabhängigkeit erlangte, blieb Walvis Bay bis 1994 eine südafrikanische Enklave. Walvis Bay liegt geschützt in einer Bucht, umgeben vom Atlantischen Ozean und den goldenen Sanddünen der Namib.

Hier haben sie die Gelegenheit, die geschützte Lagune zu besuchen, die zu den zehn wichtigsten Feuchtgebieten Afrikas zählt. Häufig sieht man hier Flamingos und Zwergflamingos, oder andere Europäische Zugvögel, die in der Lagune auf Nahrungssuche gehen.

Von Walfischbucht ist es nun nicht mehr weit, bis wir Swakopmund erreichen.

Nach Ankunft in Swakopmund – Stadtrundfahrt. Hier haben sie eine weitere Möglichkeit Geld zu wechseln.

Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und das Marinedenkmal sowie weitere Jugendstilbauten. Viele Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen verleihen dem kleinen Küstenort eine ruhige, entspannte Atmosphäre.

Genießen Sie einen Spaziergang entlang des kilometerlangen, einsamen Atlantikstrandes oder bummeln Sie über den Holzschnitzermarkt in der Nähe des Leuchtturms. Fakultativ könnten Sie das interessante Heimatmuseum, das Meeresmuseum oder die Kristallgalerie besuchen.

Abendessen beim Swakopmund Entertainment Centre (Altes Bahnhofstation)

Übernachtung und Frühstück, Alte Brücke.

 

Tag9: Swakopmund-Walvis Bay-Swakopmund DBB     ca. 80 km

Nach einem zeitigen Frühstück geht es nach Walvis Bay wo Sie eine ca. 4 stündige Bootsfahrt unternehmen werden. 

Genießen Sie eine erfrischende Brise Wind auf dieser fantastischen Boots Tour und erleben unsere atemberaubende Küstenlandschaft sowie hautnahe Kontakte mit Seelöwen, Pelikanen und Delphinen. Erfrischen Sie sich mit kühlem Sekt, frischen Austern und anderen Leckereien.

Der Nachmittag steht den Reiseteilnehmern zur freien Verfügung. Hier bietet sich ein Stadtbummel an. Sie haben aber auch die Gelegenheit an Fakultativen Ausflügen teilzunehmen. (Fragen Sie ihren Reiseleiter für mehr Info)

Abendessen = Grillabend bei den Alte Brücke Chalets in typisch namibischer Art.

Übernachtung und Frühstück, Alte Brücke.

 

Tag 10: Swakopmund – Ameib Ranch DBB          ca. 220 km

Nach dem Frühstück besichtigen Sie die in Namibia endemische Welwitschia Mirabilispflanze und die einsame Mondlandschaft.

Die Welwitschia Mirabilis ist wahrscheinlich die bekannteste der ungewöhnlichen Pflanzen der Namib. Mit ihren zwei breiten Blättern, die der Wüstenwind aufspaltet und die sich beim Wachsen verheddern, erinnert die Welwitschia an einen Tintenfisch. Bestäubt wird sie von einer Vielzahl Insekten. Wie auch bei der !Nara, sind die weiblichen und männlichen Blüten auf verschiedenen Pflanzen. Einige sehr alte Exemplare werden auf 2000 Jahre geschätzt. Bei der ‘Welwitschia Mirabilis’ die nach dem österreichischen Botaniker Friedrich Welwitsch benannt wurde, handelt es sich genau genommen um einen endemischen Zwergbaum.

Das Gebiet am Swakop-Flußtal, das den Namen Mondlandschaft zu Recht trägt, ist über Million von Jahren entstanden, als sich die zahlreichen Nebenflüsse tief in die weichen Ablagerungen eingruben, die sich vor 450 Mio. Jahren gebildet hatten.

Weiterfahrt von der Mondlandschaft zur Ameib Ranch - Besichtigung Phillips Cave und Bulls Party

Die Felsformation bei der Bull's Party (Klein Ameib) und der Elefantenkopf aus Stein sind besondere Höhepunkte dieser eindrucksvollen Landschaft. Die Phillip's Höhle mit der weltberühmten Felszeichnung der "weiße Elefant" ist ein Musterexemplar der Höhlenkunst.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Ameib Ranch.

 

Tag 11: Spitzkoppe – Ameib Ranch         ca. 170 km

Nach dem Frühstück Fahrt zur Spitzkoppe - Besichtigung der Felsmalereien.

Die Große und die Kleine Spitzkoppe – auch das Matterhorn Namibias genannt – beherrschen die Landschaft des südlichen Damaralands. Die eindrucksvollen Granitkerne 1728 m und 1584 m hoch – sind Inselberge und erheben sich aus einer Ebene, die langsam zur Küste hin abfällt. Sie bestehen aus Granit und sind im Laufe der Zeit durch Erosion der Karroo-Sedimente und der Lava, die einst den Granit umgab, freigelegt worden.

Der Erongo ist ein relativ rundes Massiv, dass die Ebenen westlich von Omaruru dominiert und dem Erongo Gebiet seinen Namen gegeben hat. Der Berg ist der erodierte Überrest eines Vulkans, der vor 140 Millionen Jahren aktiv war. Hohenfels ist mit 2319 m die höchste Erhebung des Erongo. Faszinierende Felsformationen und Felsmalereien können hier besichtigt werden.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Ameib Ranch.

 

Tag12: Ameib Ranch – Twyfelfontein Lodge    ca. 320 km

Nach dem Frühstück, anschließend Fahrt zur Twyfelfontein Lodge. Auf dem Weg haben Sie die Möglichkeit, sich einige Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Twyfelfontein:

Hier besteht die Möglichkeit, eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas zu besichtigen. Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der “Tanzende Kudu”, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.

Zwei geologische Besonderheiten die nicht versäumt werden sollten: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen die von der Erosion freigelegt wurden, finden sich in einer Schlucht.

Der “Verbrannte Berg erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden. Zusammen mit den schwarzen Doleritbrocken vermitteln übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, dass hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Twyfelfontein Lodge.

 

Tag 13: Twyfelfontein Lodge – Etosha Garten Hotel   ca. 230km

Nach dem Frühstück weiterfahrt nach Outjo, auf dem Weg wird der Versteinerte Wald, wo es auch wieder viele kleine Welwitschia Pflanzen gibt, und wenn es sich noch anbietet eventuell auch die Fingerklippe besichtigt.

Versteinerter Wald:

Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden diese Bäume im damaligen Nord Rhodesien      (heute Sambia) entwurzelt und von Flüssen während eine Flutwelle hierher getragen, von Ablagerungen bedeckt und schließlich von Erosion wieder freigelegt.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Etoscha Garten Hotel

 

Tag 14: Etosha Garten Hotel - Okaukuejo            ca. 115 km

Nach dem Frühstück Fahrt zum Etosha Nationalpark und erste Wildbeobachtungen im südlichen und zentralen Teil des Parks.

Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etosha zu einem Naturschutzgebiet erklärt und zwar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als es der heutige Nationalpark ist. Die heutige Größe des Etosha Nationalparks beträgt 22 270 qkm. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten.

Vor Sonnenuntergang erreichen wir das Okaukuejo Rastlager. Hier haben sie die Möglichkeit die Tiere nach Sonnenuntergang am Okaukuejo Wasserloch zu beobachten.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Okaukuejo Rastlager.

 

Tag 15: Okaukuejo – Namutoni          ca. 145 km

Nach dem Frühstück Fahrt nach Namutoni via Halali. Die ganze Strecke wird mit vielen Umwegen gefahren. Somit vergrößert sich die Chance noch mehr Wild zu beobachten. 

Vor Sonnenuntergang erreichen wir das Fort Namutoni. Hier haben sie wieder die Möglichkeit die Tiere nach Sonnenuntergang am Wasserloch zu beobachten.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Namutoni Rastlager.

Tag 16: Namutoni – Tsumeb Minen Hotel       ca. 110 km

Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Tsumeb. Unterwegs besuchen Sie den geheimnisvollen Otjikotosee und das Heimat Museum in Tsumeb.

Der kleine und fast kreisrunde Otjikotosee ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. Der See ist an einigen Stellen bis zu 90 Meter tief – obwohl er nach der Legende ja unendlich tief sein soll. Im Jahre 1915 hat die kaiserliche Schutztruppe hier große Teile von Waffen und Munition versenkt, einiges wurde später geborgen und ist heute unter anderem im Museum von Tsumeb aufbewahrt.

Tsumeb:

Die Geschichte Tsumebs ist eng verbunden mit den Mineralien und Erzen die hier abgebaut wurden. Das Museum der Stadt, das die Anfänge des Bergbaus in Tsumeb dokumentiert, liegt im Schulgebäude in der Hauptstraße. Im Museum ist eine interessante Mineralienausstellung zu sehen und der Khorabraum beherbergt eine Sammlung deutscher Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, die 1915 im Otjikotosee versenkt und später wieder geborgen wurden.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Minen Hotel.

 

Tag 17: Tsumeb - Waterberg Plateau Park     ca. 220 km

Nach dem Frühstück Weiterfahrt über Grootfontein zum Waterberg Plateau Park.

Auf dem Weg wird der Hoba Meteorit besichtigt.

Von allen je auf der Erde gefundenen Meteoriten ist der Hoba mit Abstand der größte. Er ging in Namibia nieder. Der wissenschaftliche Bericht dazu wurde 1920 veröffentlicht und ist heute im Grootfontein-Museum zu sehen.

Da es nicht präzise ermittelt werden kann, schwanken die Schätzungen über das Gewicht des Hoba-Meteorit zwischen 50 und 60 Tonnen. Ursprünglich mag er einmal 6,56 Kubikmeter an Raum eingenommen haben. Er schlug vor zirka 80.000 Jahren in Afrika ein und liegt seither unberührt dort, wo er die Erde getroffen hat. Geologischen Schätzungen zufolge ist dieser steinerne Eindringling aus dem Universum zwischen 190 bis 410 Millionen Jahre alt.

Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fuße viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Außerdem gibt es eine reiche Fauna.

Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Es wurden außerdem bedrohte Tierarten im Park angesiedelt, unter anderem Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus.

Auch die Waterberg Region gehörte traditionell zum Siedlungsgebiet des Herero Volks. Im August 1904 wurde die Hereros - rund 40.000 Männer, Frauen und Kinder - unter der Führung von Samuel Maharero am Waterberg von 1600 deutschen Kolonialsoldaten eingekesselt und in einem dramatischen Kampf vernichtend geschlagen. Nur sehr wenigen Hereros gelang die Flucht durch die Kalahari Wüste bis nach Botswana. Ein Soldatenfriedhof zeugt heute von den tragischen Ereignissen.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Waterberg Plateau Park.

 

Tag 18: Waterberg – Otjibamba Lodge        ca. 100 km

Nach dem Frühstück, Nature Drive auf dem Waterberg Plateau. Danach Weiterfahrt zur Otjibamba Lodge.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück, Otjibamba Lodge.

 

Tag 19: Okahandja, Windhoek – Hotel Pension Onganga  ca. 300 km

Nach dem Frühstück Fahrt über, Okahandja nach Windhuk. In Okahandja kann man den örtlichen Holzschnitzer-Markt besuchen.

Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, musste er die Mission verlassen. Hier können Sie Gräber deutscher Soldaten und Missionare, sowie die von Herero Häuptlingen besichtigen. 

Übernachtung und Frühstück in der Hotel Pension Onganga

 

Tag 20: Windhoek Abflug - Windhoek Airport        ca. 50 km

Nach dem Frühstück, Einkaufsbummel mit anschliessenden Mittagessen. Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen

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